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Afrika heute - ISME 7B 2010/Gruppe 3: Afrika in der internationalen Politik

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Informationen zur politischen Bildung, Nr. 303/2009, 52-71

Gruppenmitglieder: ...

Rolle Frankreichs und GB


Ehemalige Kolonialmächte Fr + GB spielen auch Ende der Kolonialzeit auf afrik. Kontinent eine wichtige Rolle. Paris ist wichtigster Handelspartner für Staaten aus Kolonialgebieten-> franz. Unternehmen dort aktiver als andere Länder; Handelspolitik von GB folgt gleichem Muster. Beide Länder treten als Entwicklungshilfegeber auf, unterstützen Organisationen wie Vereinte Nationen, europ. Union.

Bis Ende 1980 gelingt es Paris mit Hilfe v. Militär-, Wirtschafts- und Kulturpolitik Einfluss auf junge Staaten von Zentral- und Westafrika zu haben. Verhältnis zu Nordafrika schwieriger -> Ablösungsprozess konfliktreicher-> Paris hat daher geringen Einfluss.

Paris will mit Präsenz auf afrik. Kontinent Status von internationaler Grossmacht unterstreichen. Während kaltem Krieg will FR Ausweitung von sowjet. Einfuss verhindern-> mit eigenen Soldaten, politisch und wirtschaftlich

Zentrales Merkmal der französischen Afrikapolitik war die enge persönliche Verflechtung zwischen den politischen Eliten Frankreichs und jenen der frankophonen afrikanischen Staaten->führte zu einer Vermischung privater und öffentlicher Interessen, was die franko-afrikanischen Beziehungen undurchsichtig und besonders anfällig für Korruption und Misswirtschaft machte.


Für die Außenpolitik Großbritanniens waren die Beziehungen zu den britischen Kolonien nach deren Unabhängigkeit zunächst von weniger zentraler Bedeutung. London verfolgte eine zurückhaltende Politk und konzentrierte sich darauf, die Beziehungen zu seinen ehemaligen Kolonien im Rahmen des Commonwealth, eines freiwilligen Zusammenschlusses heute unabhängiger Staaten des ehemaligen britischen Empires, aufrechtzuerhalten.


Das zunehmende Engagement der Sowjetunon vor allem im englischsprachigen Teil Afrikas rückte den Kontinent wieder stärker in den Fokus der Briten mit dem Ziel, die Einflussnahme Moskaus zu unterbinden. weltpolitischen Veränderungen nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1991 stellten sowohl für das französische als auch für das britische Afrikaengagement eine große Herausforderung dar->zwingt beide Akteure dazu, ihre Politik gegenüber dem Kontinent neu zu bewerten.


Paris wird vorgeworfen, die aus Mitgliedern der Hutu zusammengesetzte Regierung mit Waffen versorgt zu haben, bevor deren Milizen im Jahr 1994 den Völkermord an der Volksgruppe der Tutsi verübten - Vorwürfe, die viele französische Politiker und Militärs bis heute vehement bestreiten. Im Zuge der Neuausrichtung ihrer Afrikapolitik sicherten Politiker beider Länder zu, die Entwicklungshilfe zu erhöhen, dabei auch Staaten außerhalb ihrer traditionellen Einflussbereiche stärker zu berücksichtigen und die Vergabe der Hilfsgelder ebenso wie die Handelsbeziehungen an Fortschritte beim Aufbau demokratischer Regierungsformen, die Achtung von Menschenrechten sowie eine bessere Regierungsführung zu knüpfen-> Tony Blair sehr engagiert-> Staats- und Regierungschefs des G8 Gipfels erhöhen Entwicklungshilfe .


Die Bilanz dieser Neuausrichtung fällt zwiespältig aus. Das Gesamtvolumen der französischen und der britischen Entwicklungshilfe stieg in den vergangenen Jahren zwar an. Dies ist allerdings in erster Linie darauf zurückzuführen, dass einigen afrikanischen Staaten die Auslandsschulden erlassen wurden-> von Seiten vieler Experten als falsche Antwort auf die Probleme Afrikas und als Versuch gewertet den innenpolitischen Imageverlust der Regierung abzufedern.

Immer noch profitieren in erster Linie die ehemaligen Kolonien von der französischen und britischen Entwicklungshilfe. Fortschritte in den Bereichen Demokratie, Menschenrechte und gute Regierungsführung wurden trotz zahlreicher Ankündigungen selten belohnt und Rückschritte kaum bestraft. Eskalationen an der Elfenbeinküste durch Interveniton von FR + GB verhindert-> Konfliktursachen aber nicht behoben.


Afrikapolitik: sowohl auf entwicklungspolitischer als auch auf sicherheitspolitischer Ebene nur zaghafte Versuche einer Europäisierung der nationalen Politiken erkennbar. Als Hemmschuh einer neuen Politik haben sich vor allem die wirtschaftlichen Interessen Frankreichs und Großbritanniens herauskristallisiert. Die Bedeutung einiger afrikanischer Staaten als Handelspartner und insbesondere als Lieferanten mineralischer und landwirtschaftlicher Rohstoffe ist in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen.


Paris und London ist mittlerweile klar geworden, wie schwierig es ist, Ziele wie Entwicklung ,Demokratieförderung und die Achtung von Menschenrechten mit der Wahrung wirtschaftlicher Interessen zu vereinbaren-> Viele Staaten, welche als Wirtschaftspartner attraktiv sind, werden von Regerungen geführt, die undemokratisch an de Macht gelangt sind, Ausübung der Herrschaft nimmt wenig Rücksicht auf Bevölkerung-> sind nicht bereit Machtfülle einzuschränken. Drohen gegenüber Sanktionen mit Kündigung wirtschaftlicher Beziehungen.


Durch aufstrebende Mächte wie China, USA, Indien und Russland->Verhandlungsposition von Afrika verbessert-> setzt franz. und britische Politiker unter Druck.


Den Trend, die Kooperaton mit undemokratischen Regierungen fortzuführen, hat auch die zunehmende Bedeutung des Kampfes gegen den Terrorismus verstärkt. Vieles deutet darauf hin, dass Paris und London lieber mit bekannten Partnern zusammenarbeiten als Demokratisierungsprozesse zu unterstützen, deren Ausgang ungewiss ist.



Immer noch profitieren in erster Linie die ehemaligen Kolonien von der französischen und britischen Entwicklungshilfe. Fortschritte in den Bereichen Demokratie, Menschenrechte und gute Regierungsführung wurden trotz zahlreicher Ankündigungen selten belohnt und Rückschritte kaum bestraft. Eskalationen an der Elfenbeinküste durch Interveniton von  FR + GB verhindert-> Konfliktursachen aber nicht behoben.



Unterthema 2


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