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Dai Shi/Technik

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Im Jahre 2050 hat sich vor allem die Kommunikationstechnik rasant weiter entwickelt. Nicht mehr nur per Netz, sondern auch durch ein ausgeklügeltes System an erschreckend vielen Satelliten im Orbit ist Internet überall und jederzeit in nahezu perfekter Geschwindigkeit verfügbar: Selbst auf der Spitze des Mount Everest, während man in einem Blizzard ums überleben kämpft, kann man sich darauf verlassen, dass man im Netz perfekt kommunizieren kann.

Kommunikation

Sehr weit entwickelt ist die mobile Kommunikation: Entweder man hat ein 'Kommunikationsarmband' , welches ein Holobild erscheinen lässt, auf dem man telefonieren, holographisch im Netz surfen oder holographische Filme abspielen lassen kann. So kann man sich die Welt in 3D überall hin holen.

Sprachen

Die sehr fortschrittliche Kommunikationstechnik ermöglicht es der gesamten Welt miteinander zu kommunizieren. Es ist mittlerweile Standard, dass die Technik Sprachen für diejenigen, die sie nicht verstehen, automatisch übersetzt. So können die verschiedensten Menschen auf dem Planeten miteinander reden, ohne durch eine Sprachbarriere im Nachteil zu sein. Dasselbe gilt auch für die großen Online Spiele wie Belendiel und seine Ableger, natürlich einschließlich des Dai Shi!

Ob nur Text oder auch Sprache übersetzt wird, hängt vom Kommunikationsmittel ab. Wer etwas teures besitzt, bekommt die Sprache in Gesprochenes umgewandelt - wer etwas 'billiges' besitzt, bekommt nur eine Textversion als Übersetzung angezeigt. Wie genau die Spieler dies umsetzen, ist ihnen aber überlassen.

MNEs

Seit kurzem gibt es auch eine exklusive Neuheit: Mobile Neuraleinheiten (MNE). Mit diesen 'mobilen Headsets' kann man sich das Netz, Spiele, Telefonate und sonstiges mit der Brille vor die Augen projizieren lassen und auch überall auf Belendiel zugreifen. Gleichzeitig können mobile Neuraleinheiten die Umgebung für das Auge mit einer Vielzahl an 'alternativen Skins' überziehen und die Realität zum Beispiel wie eine Fantasy-Welt aussehen lassen. Diese sind allerdings noch sehr neu und daher noch nicht sehr weit verbreitet.

Fernsehen & Holoschirme

Kommunikation ist mittlerweile das höchste Gut und am besten entwickelt. Gleichzeitig ist die gesamte Unterhaltungsbranche im Hologewerbe angekommen - was die Großstädte noch bunter macht. Holofernseher, Holowerbetafeln und so weiter.

Durch die hoch entwickelte Kommunikationstechnologie sind bei Übertragungen von Dai Shi die Zuschauer immer im Bilde, was einzelne Avatare gerade machen. Bild im Bild und exklusive 'Live Feeds' lassen einen den oder die Avatare, die man besonders mag, immer und überall verfolgen. Nichts entgeht einem und man kann, bei entsprechender Ausrüstung, dem gesamten Spiel aller 10.000 Spieler folgen.

Plattformen

Noogle
Noogle ist DIE Suchmaschine im Jahre 2050. Hervorgegangen, als Nonomoto Enterprises die damalige Suchmaschine Google übernommen hatte. Fast jeder nutzt Noogle und bekommt so nur die 'vorgefertigten Informationen', die Nonomoto Enterprises zulässt.

Nonobook
Nonomoto Enterprises kaufte vor einigen Jahren Facebook für eine unbekannte Summe. Es wurde völlig überarbeitet und ist heute das Soziale Netzwerk überhaupt. Fast jeder nutzt es und viele können ohne Nonobook nicht mehr leben. Es verfügt zudem über digitale Schnittstellen, die alle technischen Geräte miteinander verbinden. Handys, MNEs, Kühlschränke, Autos, Garagen, ja sogar die ganze Wohnung und vieles mehr kann vom Nutzer per Nonobook überwacht werden. Die wenigsten wissen, dass dies Nonomoto Enterprises ermöglicht, ebenfalls diese Daten zu bekommen.

Autos & Haushalt etc.

Ansonsten gibt es keine zu großen Unterschiede zur heutigen Technik: Autos haben zum großen Teil immer noch Verbrennungsmotoren und Häuser sind immer noch ähnlich wie 2014 gebaut. Der einzige Unterschied: Autos und Geräte müssen nicht mehrmanuell gesteuert werden. Neural-Verbindungen machen aus Autos einen Teil einer 'virtuellen' Straße und die Häuser sind mit technischen Geräten (vor allem für Kommunikation und Unterhaltung) ausgestattet.

Kriege

Kriege werden immer noch mit denselben Waffen geführt – mit dem Unterschied, dass fast alles dank der Neural-Verbindung 'ferngesteuert' ist. Panzer, Kriegsschiffe etc. müssen kaum noch mit einer Mannschaft versehen werden, wodurch Kriege immer mehr einem Computerspiel ähneln. Kriege werden allerdings in Zeiten von Belendiel kaum noch geführt, während des Dai Shi herrscht sogar weltweite Waffenruhe – die zur Not durch Nonomoto Enterprises erzwungen wird.

Neuralverbindung

Eine der wichtigsten Erfindungen ist die Neuralverbindung. Über sie wird online Belendiel gespielt. Es ist eine Art 'Headset', das den 'Geist' in die Online-Welt speist. Dies ermöglicht es, dem Spieler das Gefühl zu geben, sich selbst in Belendiel zu befinden und alles selbst zu erleben. Gehen, sprechen und sonstige Dinge funktionieren, indem man daran 'denkt'; die KI wandelt die Befehle für den Avatar um. Belendiel und seine vielen Ableger sind die einzigen Spiele, die diese Technologie anbieten und deshalb auch die (fast) einzigen Spiele, die man spielt.

Gleichzeitig hat man noch eine eingeschränkte Kontrolle über seinen Körper: man kann noch leise hören, was in der Realität passiert, Arme und Beine langsam bewegen und 'Feedback' seines Körpers mitbekommen, etwa eine Berührung, Hunger oder Harndrang.

Neuralverbindung in Dai Shi

Für Dai Shi wird eine spezielle Neuralverbindung genutzt. Diese versetzt den Verstand so weit ins Spiel, dass man keine Kontrolle mehr über den eigenen Körper hat. Dieser fällt in eine Art 'Ruhezustand', vergleichbar mit Schlaf. Dennoch hat der Körper auch weiterhin seine 'Bedürfnisse' – die Charaktere sollten also Trinken und Essen, bevor er online geht - und zwischendrin ausloggen, um die Blase zu entleeren.

Diese spezielle Neuralverbindung überträgt auch das Schmerzempfinden des Avatars auf den Spieler. Um zu verhindern, dass sich die Spieler dem entziehen wollen, ist die Neuralverbindung so geschaltet, dass ein tödlicher Impuls ans Hirn gesendet wird, sollte jemandem das Headset ohne Ausloggen vom Kopf gerissen werden.

Neuraleinheit

Die Neuralverbindung des Dai Shi erfordert eine ‚klobigere‘ und schwerere Neuraleinheit. Sie sendet das Bewusstsein des Spielers nicht nur in die Welt von Dai Shi - sie überträgt auch das 'Feedback' das ein Spieler erhält: Größer werdender Schmerz, je mehr ein Avatar getroffen wird und seine 'Lebensenergie' sinkt. Größere Erschöpfung, je mehr ein Avatar von seiner 'Ausdauer' verbraucht. Dies wird dem Gehirn suggeriert und der Körper reagiert darauf, als wäre man wirklich erschöpft oder würde wirklich Schmerzen durch Treffer empfinden. Wenn ein Charakter geheilt wird, dann 'fühlt' man sich auch wieder 'besser', wenn man seine Ausdauer wieder aufgefüllt bekommt, 'fühlt' man sich wieder 'erfrischt'. Dem Spieler wird zudem ein Feedback seiner Umgebung vermittelt: wenn er etwas 'berührt', dann 'spürt' er das, als wären die Nervenzellen des Avatar die eigenen. Man spürt und riecht seine Umgebung, 'fühlt' Hitze, Kälte oder den Wind. Auch für den Kampf hat das Auswirkungen: Feuerschaden wird etwa als 'heißer Schmerz' oder Eisschaden als 'kalter Schmerz' wahrgenommen. Bestimmte Resistenzen lassen einen 'Schmerz' durch bestimmte Elemente weniger stark auftreten, als durch andere. Im Grunde ermöglicht die Dai Shi-NE das Gefühl, als sei der Verstand vollständig mit dem Körper des Avatar 'verschmolzen'.

Entsprechend führt ein Tod online auch zum Tod in der Realität. Die NE sendet sofort ein starkes Signal aus, wenn der Avatar stirbt, wodurch der Hirntod eintritt. Dieser ist unausweichlich und ziemlich schmerzhaft. Da das Übertragen der Schmerzen und der Erschöpfung eine komplizierte Technik ist, muss die NE per Kabel an den Rechner angeschlossen werden, was für diese Zeit außergewöhnlich ist. Jede NE muss für den Spieler persönlich eingerichtet werden und erfordert die Anwesenheit eines Technikers von Nonomoto Enterprises, der die NE auf die spezielle Gehirnfrequenz des Teilnehmers justiert. Ist die NE erst einmal auf den jeweiligen Spieler eingestellt, kann sie an jeden beliebigen, stationären Rechner angeschlossen werden. Dai Shi muss weiterhin von zu Hause gespielt werden - die Neuralverbindung, die die Schmerzen überträgt, funktioniert noch nicht mobil und kann nicht an eine MNE angeschlossen werden.

Kapsel

Jedem Spieler wird zusätzlich mit einer Spritze ein kleines Implantat an die Halsschlagader gesetzt, die den Spieler tötet, wenn er seine 8 Stunden Online-Zeit am Tag unterschreitet. Die kleine Kapsel hat einen Rekorder, der beim Einloggen überprüft und aktualisiert wird. Nach dem Ausloggen beginnt ein Timer herunter zu zählen, der die Zeitspanne misst, innerhalb derer man am nächsten Tag spätestens online sein muss. Ist der Spieler innerhalb des 24 Stunden-Zyklus‘ auch nur eine Sekunde zu kurz online, so wird der Timer nicht zurück gesetzt und die Kapsel tötet einen. Der Spieler muss jedoch nicht 8 Stunden am Stück online sein, die Kapsel addiert die gespielten Stunden pro 24 Stunden-Zyklus. Wenn ein Spieler erst nur 2 Stunden im Spiel ist, danach innerhalb des selben Zyklus‘ nochmals 3 Stunden und abschließend nach einer Pause auch noch mal 3 Stunden, so zählt die Elektronik die Stunden zusammen. Da man minimal 8 Stunden am Tag online sein muss, beträgt der Timer im Extremfall 32 Stunden! Ist man an einem Tag von 0 bis 8 Uhr online, muss man ja spätestens am nächsten Tag von 16 bis 24 Uhr online sein!

Die Kapsel sitzt tief an der Halsschlagader. Abgewandt von der zugänglichen Seite, ist sie nur schwer zu erreichen. Sie ist Militärtechnologie, selbst für die Verhältnisse der Nanotechnologie winzig und lässt sich nicht durch irgendwelche äußeren Einflüsse beeinträchtigen. Die Kapsel reagiert nur auf drei Signale: - Mitteilung der NE, wie viel Zeit der Spieler am Tag online war, wodurch die Kapsel ihren eigenen Timer aktualisiert - Deaktivierungs-Signal: sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten, dass ein Mitarbeiter von Nonomoto Enterprises sie wieder entfernen müssen. Ohne dieses Signal würde die Kapsel die Halsschlagader durchtrennen, wenn man versucht, sie zu entfernen. - Aktivierungs-Signal, das ausgesendet wird, sollte sich ein Spieler innerhalb seines Spielzyklus gegen Nonomoto Enterprises auflehnen und die Chefetage kommt zum Urteil, der Spieler müsse sterben Die Kapsel kann außerdem geortet werden, so dass man immer weiß, wo sich die Spieler aufhalten.

Spieler wissen zwar von der Kapsel als Absicherung, kriegen aber nicht genau erklärt, wie sie funktioniert, genauso wenig, dass eine Sicherung gegen illegales Entfernen vorliegt.

Disconnect

Bei einem Disconnect (Verlust der Verbindung zum Spiel) durch z.B. einen technischen Defekt, einen ‚verreckenden‘ PC oder gar durch Nonomoto Enterprises absichtlich herbeigeführt, wird der Avatar automatisch ausgeloggt. Dies gibt einem die Zeit, die einem in seinem Online Rhythmus zur Verfügung steht, um für eine erneute Verbindung zu sorgen. Sollte man aber durch den Disconnect keine Chance haben, seine 8 Stunden am Tag zu schaffen, explodiert die Kapsel im Körper. Im Kampf ist Ausloggen verboten - also sorgt ein Disconnect dafür, dass man quasi ausloggt und die NE sendet den Impuls, der den Hirntod herbeiführt. Dafür hat die NE extra einen internen Energiespeicher, der die tödliche Ladung bereit hält.

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