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Flachdruck

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Geschichte:

Alois Senefelder.jpg

Alois Senefelder

Der Flachdruck (Lithografie) wurde von Alois Senefelder (geb. 1771 Prag bis 1834 München) 1796/97 in München entwickelt. Zu seiner Jugendzeit besuchte Senefelder in München das Gymnasium und später in Ingolstadt die Universität, wo er Jura studierte. Nach dem Tode seines Vaters brach er das Studium ab und wurde Schauspieler/Theaterschriftsteller. Doch mangels Verlegers suchte er einen Weg, um seine Werke selbst zu vervielfältigen. So gelang ihm ein völlig neues Druckverfahren, das er „Chemische Druckerei“ nannte und als „Lithographie“ (griechisch: Steinzeichnung) bekannt wurde. Durch dieses neue Druckverfahren wurde der Drucktechnik wesentlich vereinfacht. Und Sofort nach Senefelders wurde sein Verfahren von bedeutenden Künstlern damaliger Zeit übernommen


Direkte Flachdruckverfahren:

Der direkte Flachdruck in Form des Steindrucks und des Lichtdrucks wird nur noch in geringem Umfang angewandt. Meist werden diese nur noch bei Künstlern benutzt weil der Arbeitsvorgang einfach nicht mehr rendiert und zu Kostenspielig ist. Der Steindruck (erfunden 1796-1800 von A. Senefelder): Die Vorbereitung der Druckform beruht auf der Reagenz von Fett und Wasser und heißt Lithographie. Als Druckverfahren bot der Steindruck ab Anfang des 19. Jahrhunderts erstmals die Möglichkeit, farbige Abbildungen farbgetreu und rationell in beliebigen Auflagen zu drucken. Der Lichtdruck; (Leimdruck, Kollotypie, Kollographie) dient der Herstellung von Drucken mit Hilfe einer belichteten und angefärbten Chromatgelatineschicht. Die nicht belichteten Flächen werden ausgewaschen. Es entsteht ein Relief, das die Farbe (Fettfarbe) führt, während die unbelichteten Stellen Wasser führend sind und somit keine Farbe aufnehmen.


Was ist ein Flachdruck?

Der Flachdruck ist ein chemisches Druckverfahren. Es basiert auf dem Prinzip der Abstoßung von Wasser und Fett. Die druckenden Stellen nehmen die fetthaltige Druckfarbe auf und stoßen dann das Wasser ab. Druckende und nichtdruckende Elemente liegen hier - im gegenteil zu Hoch- und Tiefdruck - in einer Ebene. Der Offsetdruck ist der wichtigste Vertreter des Flachdruckes. Andere Flachdruckverfahren sind der Stein-, Blech- und Lichtdruck, wobei auch der Lichtdruck mit seinen Eigenschaften in der originalgetreuen Reproduktion von Fotografien und anderen Abbildungen heute keinerlei Bedeutung für industriell erzeugte Printprodukte hat, weil wie der gesamte Flachdruck, die Produktion einfach zu Zeitaufwändig und die Kosten zu hoch wären, als dass es sich rendieren würde.


Der Offsetdruck:

Offsetdruck Vorgang.jpg

Druckvorgang Offsetdruck

Das wichtigste Flachdruckverfahren ist der Offsetdruck. Die Bezeichnung kommt aus dem englischen „to set off“ (= absetzen, wegsetzen) und charakterisiert das Wesentliche des Verfahrens, nämlich das zweimalige Absetzen (Übertragen) der Druckfarbe. Beim Offsetdruck wird der Druck zunächst auf einen mit einem Gummituches versehenen Zylinder übertragen. Dieser überträgt dann das Druckbild auf das Papier. Die Zwischenschaltung des Gummituchs bewirkt sowohl die Schärfe in der Zeichnung als auch feinste Tonstufung auf rauen Papieren. An Druckmaschinen für Offsetdruck sind überwiegend Rotationsmaschinen vom kleinsten bis zum größten Druckformat, ein- und mehrfarbig, auf dem Markt. Der Offsetdruck wird eingesetzt für Akzidenzdruck, Zeitschriften, Landkarten, Reprint, Notendruck, aber überwiegend nur bei hohen Auflagen. Weil alles kleinere sich hier nicht rendieren würde.

Offsetdruck01:14

Offsetdruck

Offsetdruck

Flachdruck 1a.jpg

Flachdruck

Flachdruck 2a.jpg

Druckverfahren

Quelle: Google, Drucktechniken

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