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Integration von kirchlichem Personal in Ganztagsschulen/Strategieentwicklung

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Strategie zur Verankerung und Refinanzierung kirchlicher Bildungsarbeit in Ganztagsschulen:

1) Volle Refinanzierung von ReligionspädadogInnen durch zusätzliche Lehrerstunden im Ganztagsbereich

In der gebundenen Ganztagsschule in der Hauptschule werden den Ganztagsklassen jeweils 12 zusätzliche Lehrerstunden durch den Staat finanziert. Wenn ReligionspädagogInnen über den Einsatz im RU hinaus in einem Ganztagszug weitere pädagogische Aufgaben übernnehmen, können sie durch diese 12 zusätzliche Lehrerstunden refinanziert werden.

To do:

1) Zuweisung von ReligionspädagogInnen an Stellen mit gebundener Ganztagsschule

Wie werden Relpäds. an entsprechende Schulen zugewiesen? Nicht in jedem Dekanat gibt es Relpäds, die für einen solchen Einsatz geeignet sind. Sollen solche Stellen entsprechend ausgeschrieben werden? Welche Rolle spielt dabei der Landesstellenplan?

2) Klären, wie solch ein Einsatz innerkirchlich, vertraglich geregelt wird.

Was passiert, wenn ein Einsatz im Ganztagesbereich von der Schule nicht weitergeführt werden kann und die kirchliche Lehrkraft im Dekanat nicht anderweitig beschäftigt werden kann?

3) Rolle der Fachhochschule

Wenn es refinanzierte Einsätze von ReligionspädagogInnen in Ganztagsschulen gibt sollte die Ausbildung an der Fachhochschule entsprechend angepasst werden.

4) Rektoren und Schulräte von solchen Einsätzen überzeugen.

Hierfür könnte folgendes Papier hilfreich sein: [[1]]


2) Überzeugung des Staates durch einzelne kirchlich finanzierte Projekte

Der Staat soll mit einzelnen professionellen Projekten für die Integration von kirchlicher Bildungsarbeit in Ganztagsschulen beworben werden. Dafür müsste die schulbezogene Jugendarbeit "wiederbelebt" und auf die individuellen Bedürfnisse von Ganztagsschulen angepasst werden. Die Finanzierung dieser Projekte muss zu Werbezwecken kurz- und mittelfristig kirchlich getragen werden.

Ziel: Die Projekte sollen den Staat überzeugen, dass unsere professionelle Arbeit wertvoll und notwendig für Ganztagsschulen ist und entsprechend von ihm im System Schule verankert und refinanziert werden muss. Die langfristige Finanzierung muss durch den Staat übernommen werden. (Den Staat im Bezug auf die Finanzierung von Bildungsaufgaben in die Pflicht nehmen! )

Solche Projekte müssen fortlaufend dokumentiert und entsprechenden Entscheidungsträgern präsentiert werden. Genauso müssen Tätigkeiten aus unseren bisherigen Arbeitsfeldern, die in Ganztagsschulen nützlich sind auf ähnliche Weise publik gemacht werden. Hierbei können multimediale kurze, eindrückliche Projektbeschreibungen in Verbindung mit ausführlichen Dokumentationen und Konzeptionen hilfreich sein. (eine Präsentationsmöglichkeit siehe: [2] )

Die Bewerbung des Staates muss stetig und mit entsprechender Nachhaltigkeit durch die Kirchenleitung erfolgen. Parallel präsentieren kirchliche Mitarbeiter ihre für Ganztagsschulen relevante Arbeit der Öffentlichkeit, so dass ein breiter politischer Wille für die kirchliche Beteiligung an Ganztagsschulen entstehen kann.

Eine Kooperation in der Vorgehensweise gegenüber dem Staat mit der kath. Kirche könnte hilfreich sein.


To do:

Entwickeln und sammeln von Projektdokumentationen über Bildungsprozesse die in Ganztagsschulen relevant sind und die entsprechenden Entscheidungsträger und die Öffentlichkeit damit begeistern.

Kirchliche Entscheidungsträger von der Relevanz der Thematik überzeugen und dazu bringen sich gegenüber dem Staat massiv und nachhaltig für die Integration von voll refinanziertem, professionellem, kirchlichem Personal in Ganztagsschulen einzusetzen. Dies geschieht bereits großen Teils!

Kontaktaufnahme mit der katholischen Kirche zwecks gemeinsamen Vorgehens im Bezug auf Integration von kirchlicher Bildungsarbeit in Ganztagsschulen. (Stichwort: Schulpastoral)

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