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Konzeptionelle Gedanken (EPS)

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Konzeptionelle Gedanken

zur European Project School EPS


Gesellschaftliche Relevanz

Eine attraktive Schule bietet Jugendlichen auf dem Weg zum Erwachsenenwerden eine gesellschaftli­che Relevanz, in der sie eine Ausein­an­der­setzung mit re­alen Problemen finden und nach ihrem Standpunkt in der Welt suchen können. Die EPS soll es sich zur Aufgabe machen, mit Projekten an Lösungen zu ak­tuellen gesellschaftlichen Themen zu arbeiten. In der Stadtentwicklung beispielsweise könnte eine Schule vorhandene Gebäude revitalisieren und durch Ange­bote Verbindung zur Nachbarschaft knüpfen und einen Stadtteil beleben.

Modellgesellschaft

Angestrebt wird, dass die EPS eine modellhafte Ab­bildung der realen Gesellschaft entwickelt. Die Schu­le sollte sich in Haushalte, Betriebe, Büros, Werk­städten, Labors, Theater usw. organisieren in denen die SchülerInnen Gelegenheit bekommen, sich in ei­nem noch etwas geschützten Rahmen selber zu posi­tionieren und auszuprobieren. Damit sie früh Fähig­keiten und Interessen eigenständig entdecken und entwickeln können und nicht erst nach dem Schulab­schluss mit dem „Was dann“ konfrontiert und meis­tens überfordert werden. Vielleicht können auch hier schon gesellschaftliche Realitäten erfahren werden, dass es beispielsweise einfacher ist Mittel für die Er­richtung einer Bushaltestelle zu erhalten als die fi­nanzielle Unterstützung eines Band-Projekts. Wünschenswert ist eine starke Verknüpfung mit dem realen Leben. Wenn also die Schule eine Bäckerei betreibt, die sowohl die Schule versorgt, als auch at­traktive Backwaren für den Stadtteil anbietet. Dort können SchülerInnen dann Buchhaltung, Mikrobiolo­gie (Grundlagen der Hefegärung / Wie wirken be­triebshygienische Maßnahmen ...) oder Französisch (weil der Bäcker Franzose ist) lernen.

Lernen in Projekten

SchülerInnen sollen unterschiedlichste Projekte selber initiieren oder sich an bestehenden beteiligen kön­nen. Ausgangspunkt für die Projektkonzeption soll ein erkennbarer Nutzen für das schulische Leben, für dass örtliche Umfeld oder allgemein für alle Men­schen sein. Außerdem sollte darauf geachtet werden, welche Erfahrungen und Qualifikationen bei der Pro­jektarbeit möglich werden. In regelmäßigen Märkten oder Messen werden die Ergebnisse öffentlich prä­sentiert und Mitwirkende für neue oder bestehende Projekte geworben.

Projektbegleitende Prüfungen

Prüfungen sollten möglichst projektbegleitend erfol­gen. In einem Projekt können mehrere „Fächer“ be­arbeitet werden. Diese werden durch Pädagogen an­hand der Zusammenarbeit während der Betreuung und einer abschließenden öffentlichen Präsentation mit Diskussion bewertet. Die Prüfungsinhalte sollten möglichst vielfältig und aktuell sein. SchülerInnen sollten weitestgehend die Möglichkeit haben zu ent­scheiden, mit was sie sich beschäftigen und worin sie geprüft werden wollen. Die angestrebten Abschlüsse setzen dabei einen grundlegenden Rahmen. Es soll­ten auch Klausuren stattfinden, um diese verbrei­tete Prüfungssituation kennen lernen zu können. Es wird sicher aufeinander aufbauende Prüfungen geben. Auch ist es denkbar, für die Teilnahme an Projekten entsprechende Qualifikationsnachweise voraus zusetzen.

Individuelle Abschlüsse

Es sollen die üblichen Schulabschlüsse bis zur Hoch­schulreife erzielt werden können. Dabei wird ange­strebt, diese möglichst den Fähigkeiten und Interes­sen der SchülerInnen individuell angepasst zu gestal­ten. Dabei können auch internationale Abschlüsse wie das International Baccalaureate Diploma (Inter­nationales Abitur) eine Möglichkeit bieten. Mehrsprachige Vernetzung Für ein erfolgreiches Erlernen von Fremdsprache ist das eigene Erleben von Menschen mit ihrer (Fremd-)Sprache und Kultur nötig. Daher sollten fremdspra­chige Menschen im Schulalltag präsent sein. Gut wäre, wenn unterschiedliche Projekte in unterschied­lichen Sprachen stattfinden. Dies könnte erreicht werden, wenn die Schule von Grund auf internatio­nal konzipiert ist, also Standorte in verschie­denen Länder hat, zwischen denen ein reger Aus­tausch stattfindet. Der frühe Kontakt mit fremden Sprachkulturen im Schulalltag ist sicher auch eine gute Vorbereitung auf einen Auslandsaufenthalt. Zu ausländischen SchülerInnen, die in Haushalten der Schule zu Gast sind, können so im Heimatland Kon­takte entstehen, wodurch dann auch ein zweiwöchi­ger Besuch in einem Gastland auch schon für 13­Jährige förderlich ist.

Keine Schulgebühren

Es soll versucht werden, die staatliche Anerkennung als Ersatzschule zu erhalten, wodurch 2/3 der Fi­nanzmittel einer Öffentlichen Schule in Deutschland zur Verfügung stehen könnten. Die Finanzierung in anderen Länder muss noch untersucht werden. Au­ßerdem könnten wegen einer europäischen Ausrich­tung EU-Mittel interessant sein. Darüber hinaus sollte die EPS wirtschaftliche Betriebe unterhalten, die über Einnahmen verfügen sollten. Auch können soziale Projekte Einnah­men erzielen. So könnte erreicht werden, dass ein großer Anteil der SchülerInnen (min. 20%) kein Schulgeld zahlen müs­sen.

3 mal 500 SchülerInnen von 12 bis 20 Jahre

Damit ein ausreichendes Potential an SchülerInnen für interessante Projekte und Kontakte vorhanden ist, sollte es, nach anfänglich kleiner Gründungs- und Aufbau­phase, in mindestens drei Ländern Stan­dorte mit etwa 500 SchülerInnen geben, die ab der 7. Klasse eigenständig in Projekten arbeiten.

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