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POL.SYS.BRD/Arbeitsgruppe 3/Klimaschutz

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Medien zwischen Markt und gesellschaftlichen Aufgaben am Beispiel des Umgangs mit dem Klimaschutz:

Information

Als globale Erwärmung bezeichnet man im Allgemeinen den während der vergangenen Jahrzehnte beobachteten allmählichen Anstieg der Durchschnittstemperatur der erdnahen Atmosphäre. Ihre hauptsächliche Ursache liegt in der Verstärkung des Treibhauseffektes, welcher vorwiegend durch das Verbrennen fossiler Brennstoffe und den daraus resultierenden Emissionen von Kohlendioxid (CO2) sowie in der Freisetzung weiterer Treibhausgase verursacht wird.

Allgemein zum Medienumgang mit dem Thema „Klimawandel“

Klimaschutz ist ein sehr aktuelles Thema in den Medien, denn von dem Thema ist die ganze Welt unmittelbar betroffen. Immer neue Katastrophen führen zu neuen Debatten und Schutzmaßnahmen zur Globalen Erwärmung. Aufgabe der Medien ist es über diese Debatte zu berichten und diese kritisch zu hinterfragen, jedoch gleichzeitig den Menschen in der Gesellschaft die Wichtigkeit dieser Thematik klar zu machen. Dabei sind die Medien nicht immer objektiv. Es wird übertrieben, Informationen werden vorenthalten und verschiedene Interessensgruppen schaffen es immer wieder die Medien in ihrer Objektivität zu beeinflussen. Aufgabe der Medien als gesellschaftliche Gewalt (oft „vierte Gewalt“ genannt) ist es nicht nur bei diesem Thema, über Problematiken zu berichten und sie für die Menschen transparent und verständlich zu machen, sodass diese sich ihr eigenes Bild machen und Stellung beziehen können. Wichtig dabei ist es die aktuellen politischen Debatten und Entscheidungsprozesse zu diesem Thema kritisch zu beleuchten, mit bewiesenen Fakten in Verbindung zu setzen und so zu kommentieren dass jedoch klar erkennbar ist wo es sich um Nachricht und wo um eigene Meinung handelt.

Die Kritik an den Medien in Bezug auf ihren Umgang mit dem Klimawandel:

Doch in der Realität ist dies nicht immer der Fall: So kritisieren auch Politiker wie der Staatssekretär Müller die irreführenden Äußerungen die in Bezug auf den Klimawandel in den Medien gemacht werden: Die Hauptkritik an den Medien besteht darin, dass obwohl 2500 Wissenschaftler aus aller Welt an den Berichten des internationalen Sachverständigengremiums (IPCC) mitgearbeitet und erklärt haben wie ernst es mit dem Klimawandel ist, die Aussage einzelner Skeptiker ausreicht, dass es sich nur um Lügen handele, sodass manche Medien sofort umschwenken und den Klimawandel als komplette Lüge darstellen, obwohl erwiesenermaßen kein Zweifel mehr Standfestigkeit hat.

Und darin liegt die Gefahr: Der Klimawandel oder die "Klimakatastrophen" wie viele Zeitungen die Entwicklung nennen, ist ein so wichtiges und umfangreiches Thema, was uns alle unmittelbar betrifft und welches für den einfachen Bürger schwer zu fassen ist, sodass ein schelle unüberlegte Aussage schnell falsch aufgenommen und interpretiert werden und letzten Endes sehr irreführend wirken kann.

Direkter Vergleich der Nachrichten zu einer Klimakatastrophen:

Dies spiegelt sich jedoch nicht nur allgemein in der Publizierung politischer Ereignisse in den Medien wider, sondern kann man auch unter den einzelnen Nachrichten selbst erhebliche Unterschiede feststellen: Vergleicht man beispielsweise Zeitungsartikel aus zwei grundsätzlich verschieden Zeitungen wie „Stern“ und „Bild“ zu dem selben Ereignis z.B. zwei Artikel zur Klimakatastrophe des Hurrikans „Katrina“, wirkt der eine der Artikel des Sterns („New Orleans versank im Elend“ http://www.sternverlag.de/politik/ausland/550430.html?eid=550691 ) eher wie ein Lagebericht der Katastrophe ohne große Kommentierungen oder Wertungen, sowie andere rhetorische Mittel, die dazu dienen sollen die Aufmerksamkeit des Lesers noch zu steigern oder ihn direkt in seiner Beurteilung zu beeinflussen. Während der Artikel aus der Bild- Zeitung („Sie finden noch immer Leichen“ http://www.bild.t-online.de/BTO/news/aktuell/2006/05/11/new-orleans-leichen/new-orleans-leichen.html), mit emotions- steigernden Mitteln, wie die zahlreichen Zitate der Opfer oder wertende und dramatisierende Aussagen wie die Welt sei geschockt oder Aussagen wie, dass „die Welt über das Unvermögen Amerikas staunte“, ihre eigene Meinung und Einschätzung zu der Lage direkt in den Artikel einbringt und den Leser damit in seinem eigenen Urteilsfindungs-Prozess einschränkt. Anhand dieses Beispiel kann man deutlich erkennen wie die Unterschiede in der Berichterstattungen der Medien zu dem gleichen Ereignis, auseinander gehen und wie die kommerzielle Seite, mit der Absicht möglichst viele Ausgaben zu verkaufen oder hohe Einschaltquoten, durch das dramatische Darstellen von Mitleid erregenden Schicksalen zu erreichen klar zum Ausdruck kommt. So wird oftmals durch Übertreibung, Sensationalismus und Dramatisierung versucht die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich zu ziehen. Die Problematik bei dieser Vorgehensweise ist, dass so der Focus der Aufmerksamkeit nur auf einzelne Katastrophen gelenkt wird und die Problematik an sich in den Hintergrund gerückt wird.

Quellen:

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