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POL.SYS.BRD/Besteuerung von alternativen Kraftstoffen

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Alternative Kraftstoffe und deren Besteuerung

Regenerierbare Kraftstoffe spielen heut zu tage eine große Rolle,da jeder davon betroffen ist. Deswegen gibt es seit neuem sogenante alternativ Kraftstoffe wie zum Beispiel Biodiesel. Doch Biodiesel liegt nicht viel unter dem Preis von normalem Diesel, wegen der hohen Besteuerung.Die Bundesregierung will eine Mineralölsteuer auf Biodiesel erheben und zwar zehn cent pro Liter.Der ADAC-Sprecher Maximilian Maurer meint,dass wenn diese Steuer in Kraft trete der Biodiesel genau so teuer sei wie der normale un dann niemand mehr den Biodiesel kaufen wird. Allein weil der Biodiesel rund acht prozent mehr verbraucht als normaler Diesel somit also wenn er Besteuert wird, teurer ist als normaler Diesel.Deisweitern soll es eine Mineralölsteuer für normalen Diesel geben bei dem Biodiesel beigemischt wird, diese beträgt 15 cent pro Liter. Das Bundesfinanzministerium sieht dies aber anderst,da aus EU-rechtlichen Gründen die Besteuerung notwendig sei. Im Bundeslandwirtschaftsministerium gibt es aber erhebliche Bedenken gegen Steinbrücks (SPD) geplante Besteuerung von Biodiesel. Der Parlamentarische Staatssekretär Paziorek(CDU) hingegen ist davon überzeugt wenn die Besteuerung kommt, dass es einen Rückgang der Einsatzmöglichkeiten von Bio-Kraftstoffen gibt. Warum die Besteuerung nochmals angehoben werden soll ist wegen der erheblichen Steruausfälle aus dem Jahr 2006 und aus EU-rechtlichen Gründen. Die Regierung will auch noch weitere Steuererhöhungen machen z.B.: im Jahr 2010 und nochmals im Jahr 2011.


Vorteile und Nachteile von BiodieselBearbeiten

Nachfolgend die Vorteile Biodiesels nach Wikipedia und der Degussa AG:

Biodiesel reduziert die Kohlenmonoxid und –wasserstoff Emissionen.

Im Gegensatz zu mineralischem Diesel hat RME deutlich weniger Ruß.

RME ist schwefelfrei und hat trotzdem gute Schmiereigenschaften, Der Schwefelanteil von mineralischem Diesel wird unter hohem Aufwand gesenkt, somit verliert er seine Eigenschmierfähigkeit.

Es müssen Schmierstoffe hinzugefügt werden. Der Motorverschleiß nimmt ab wegen der guten Schmiereigenschaften RMEs.

Wirtschaftlich macht es Deutschland unabhängig von Mineralölreserven, weil der Rohstoff Raps auf deutschen Feldern ständig nachwächst.

RME ist mit WKGa 1 nur schwach wassergefährdend, Diesel und Benzin haben jedoch WKG 2,

Biologisch ist RME gut abbaubar.

Die Abgasuntersuchungen von mineralischem Diesel sind deutlich schlechter ausgefallen als die von RME.

Die Partikelemissionen gehen je nach Motortyp um 24-36% zurück.

Die Wurzeln der Rapspflanzen reichen tief in den Boden und machen den Boden fruchtbarer.

In Indonesien liegen Millionen Hektar Land brach, wenn es genutzt würde um dort Raps anzubauen hätte man für viele arme Menschen dort eine neue Einkommensquelle geschaffen.

Selbst die Nebenprodukte der Herstellung können noch genutzt werden,

Den Rapskuchen kann man für die Futtermittelindustrie verwenden.

Das wässrige Glycerin kann in Pharmaglycerin umgewandelt werden und so für die Kosmetikindustrie nutzbar gemacht werden.

RME hat einen nahezu geschlossenen CO2-Kreislauf.


Nachfolgend die Nachteile von Biodiesel nach Wikipedia und der Degussa AG:

Die schädlichen Emissionen welche das Krebsrisiko erhöhen werden nicht vermindert.

Die Emissionen von NOx(Stickstoffoxid) sind im Vergleich zu mineralischem Diesel eher höher als niedriger.

Die CO2-Bilanz ist nicht klimaneutral, sondern liegt zwischen 20-80% unter normalen Diesel,

Das hängt an der Nutzung der Nebenprodukte von Rapsschrot oder Glycerin.(3)

Bei der Produktion werden fossile Energieträger eingesetzt und somit werden doch CO2-Emissionen freigesetzt.

Nicht jedes Fahrzeug kann mit Biodiesel betankt werden.

Raps muss in einem Fruchtwechsel angebaut werden, das bedeutet dass es auf demselben Feld nur alle 3 bis 5 Jahre angebaut werden kann.

Um den deutschen Bedarf von 100% der Pkws, aber nur 15% der Lkws decken zu können, müsste man die gesamte 12 Millionen Hektar große Landwirtschaftsfläche mit Rapspflanzen „zupflastern“,

Es gäbe kein deutsches Getreide, Kartoffeln, Gemüse usw. mehr.

In anderen Ländern werden jetzt schon Millionen Hektar Regenwald gerodet.

Den Anbau von Raps ins Ausland zu verlegen, würde wiederum eine ähnliche Unabhängigkeit wie beim Mineralöl erzielen.

RME hat durch seine gute biologische Abbaubarkeit eine schlechte Alterungsbeständigkeit,

Bakterienanfall, Oxidation und Wasseranreicherung sind die Folge dessen.

Er ist nur für Vielfahrer geeignet, da er nach kurzer Zeit anfängt sich zu zersetzen.

Treibstoffführende Gummischläuche, der Motor und andere Teile werden porös und undicht. -> Korrosion ist die Folge.

Der Gefrierpunkt von RME ist niedriger als der von mineralischem Diesel, somit kann im Winter nicht damit gefahren werden

Pflanzenschutzmittel welche beim Anbau benutzt werden, sind ebenfalls umweltschädigend.

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