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Polinetz/6 Brandenburger Tor

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AG 6: Brandenburger Tor

Das Brandenburger Tor ist laut Google Earth unter den Koordinaten 52° 30' 57.6" N 13° 22' 38.28" O zu finden.

Satellitenbild Brandenburger Tor [1]

und noch ein Bild vom Brandenburger Tor

[2]

Das Brandenburger Tor wird als das wichtigste Wahrzeichen Berlins angesehen. Es ist das Symbol der deutschen Einheit. Nach dem Vorbild der Propyläen zu Athen wurde es von 1788 bis 1791 unter Anleitung von Carl Gotthard Langhans erbaut und bildet den westlichen Abschluß der Straße Unter den Linden am Pariser Platz. Das Gebäude ist 26 m hoch, gut 65 m breit und hat eine Tiefe von 11m. Die 15 m hohen dorischen, nach ionischer Art kannelierten Sandsteinsäulen bilden die fünf Durchfahrten und haben am Fuß einen Durchmesser von 1,75 m. Der Schinkel-Schüler Johann Heinrich Strack fügte 1868 nach der Niederlegung der Stadtmauer 1867/1868 dem Tor zu beiden Seiten die niedrigeren offenen Säulenhallen an. Das Viergespann, die Quadriga, wurde 1794 aufgestellt. Unter Napoleon I. brachten die Franzosen 1807 die Quadriga als Kriegsbeute nach Paris, wurde aber 1814 zurück geholt. Nach der Rückholung fügte man dem fügten in den Kranz auf dem Stab der Friedensgöttin ein Eisernes Kreuz ein. Nach der schweren Beschädigung in Folge des Zweiten Weltkrieg wurde das Viergespann von 1956 bis 1958 vollständig restauriert. Im Zuge des Mauerbaus wurde der Zugang zum Brandenburger Tor im August 1961 durch die Sperranlagen des DDR-Grenzregimes abgesperrt. Mit dem Fall der DDR konnten der Zugang wieder geöffnet werden.


-Quadriga- [[3]]


Ein jahrelanges Streitobjekt war die auf dem Brandenburger Tor befestigte Quadriga, eine aus Kupfer bestehende Statue der Siegesgöttin Victoria mit ihrem von vier Pferden gezogenem Streitwagen. Der Schöpfer der Quadriga war der preußische Bildhauer und Graphiker Johann Gottfried Schadow. Schon bei der Einweihung des Tores gab es den ersten Streit, ob die Quadriga mit der Siegesgöttin Victoria nach griechischem Vorbild nackt sein sollte oder nicht. Auf Anordnung des Königs Friedrich Wilhelm II. musste die Statue jedoch mit einem Mantel bekleidet werden.

Als dann im Jahr 1806 Napoleon mit seinen Truppen triumphierend durch das Tor gezogen war, nahmen die Franzosen dem Siegerrecht gemäß u.a. auch die Quadriga mit nach Paris. Erst mit dem Sieg bei den Befreiungskriegen kehrte die Quadriga im Jahre 1814 wieder zurück nach Berlin. Als Erinnerung an den Triumph über die französische Armee wurde die Victoria zusätzlich mit einem eisernen Kreuz, einem Lorbeerkranz und dem preußischen Adler ausgeschmückt.

Mit der starken Beschädigung des Brandenburger Tores während des Zweiten Weltkrieges war auch die Quadriga fast völlig zerstört worden. In einem gemeinsamen Rekonstruierungsprozess richteten DDR und BRD das Brandenburger Tor wieder her. Allerdings wurden dabei auf Drängen der DDR der preußische Adler und das Eiserne Kreuz entfernt, da diese Symbole gleichzeitig an das alte Deutsche Reich hätten erinnern können. Erst seit dem Jahr 1991, als nach der Wiedervereinigung eine weitere Rekonstruktion stattgefunden hatte, trägt die Victoria auch wieder diese Symbole des Befreiungskrieges.

[4] [5] Der vorstehende Text wurde mit Hilfe von Herrn Neumann und Herrn Reuter erstellt. Vielen Dank dafür. [www.danke.de]

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