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Arbeitsweisen in einem Tonstudio

Überblick


In einem (Tonstudio) werden die verschiedensten Leistungen im Audioproduktionsbereich angeboten. Dazu gehören unter anderem die Produktion von:

sowie die Musikproduktion von Soloprojekten im Bereich Rock, Pop, Hip-Hop, R&B, Soul, aber natürlich vor allem Erfahrungswerte.

Mit besonderem Interesse verfolgen so viele Produzententeams, auch aus der Erwartungshaltung heraus, damit zünftig hohe Umsätze zu erzielen, die Zusammenarbeit mit Newcomern. Das Casting und die Zusammenarbeit mit neuen Gesangstalenten sind somit oft fester Bestandteil der Studioarbeit. Für das Gelingen ist ein gutes Artist-Development von entscheidender Bedeutung. Lesen Sie hierzu im folgenden einige interessante Informationen und was es sonst noch alles in der Studioarbeit zu beachten gibt.




Erfahrungswerte aus der Zusammenarbeit mit Künstlern sowie Informationen und Tips über ein detailliertes Herangehen bei einer Postproduktion und der Vermarktung

  • Artist-Development

Unter Artist-Development ist im weiteren Sinne die komplexe Plazierung eines Acts auf dem Musikmarkt zu verstehen. Dazu gehört nicht nur die Aufnahme, sondern auch die künstlerische Förderung, Betreuung und auch die Beratung des Künstlers. Der Traum einer Karriere im Musikbusiness wird erst real, wenn er durch ein greifbares Konzept konsequent verfolgt und durchgeführt wird. Enge Kontakte mit Partnern der Musikindustrie sind dabei für den Erfolg sehr entscheidend. Studiomusiker ergänzen in der Regel die Aufnahmen und die Qualität des Produktes.

  • Promotion

Die Promotionarbeit bezieht sich exklusiv auf die Verbreitung und Vermarktung des Künstlers und der mit Ihm erstellten Tonträgerprodukte. Auch hier sind individuelle Konzepte und persönliche Beziehungen zu Medienvertretern wichtig und hilfreich. Workflow und Arbeitsweise eines Tontudios Die verschiedenen Bereiche, die mit einer professionellen Musikproduktion zusammenhängen, sind sehr komplex Im folgenden die einzelnen Arbeitsschritte und Bereiche , die hierfür abgedeckt werden. Kreative Grundlagenarbeit Ohne Erfahrung geht hier nichts. Es werden Songs ausgewählt, gesucht oder auch geschrieben. Zu den wichtigsten Aufgaben eines Produzenten zählt es, für die jeweiligen Künstler die richtigen und passenden Songs zu finden. Eigensongs der Künstler selbst werden optimiert, Texte korrigiert und ergänzt. Oft kann aus einem mittelmäßigen Song bei Verwendung der "Kernidee" ein neuer, besserer und absolut singletauglicher Track geschaffen werden. Copyrights bleiben selbstverständlich immer bei den jeweiligen Urhebern.

  • Arrangement und Einspielung

Sind die Songs ausgewählt, heißt es, die richtige "Verpackung" zu gestalten, damit das Endprodukt bei Redakteuren und beim Publikum Interesse weckt. Arrangement und Instrumentierung sind heute ebenso entscheidend wie der Song selbst oder die Leadstimme. Einfach Instrumente aufbauen und spielen - das funktioniert nicht mehr. Die moderne Arrangiertechnik bietet Möglichkeiten, die weit über das hinaus gehen, was eine Band spielen kann, was aber vom Konsumenten mittlerweile erwartet wird. Eingespielt wird grundsätzlich nur von Profis. Nur so kann der Standard erreicht werden, der konkrete Perspektiven tatsächlich ermöglicht.

  • Aufnahme und Overdubs

Nun werden die wichtigsten Tracks live aufgenommen. Meist ist das natürlich der Gesang und wichtige Soloinstrumente, bei einer wirklich sehr guten Band auch das gesamte Backing. Unter professioneller Anleitung wird an den Stimmen und Solos gearbeitet, werden Chorsätze entwickelt und noch Arrangementideen ergänzt. Oft erschließt sich eine Unzulänglichkeit erst jetzt bei den Overdubs, so dass beim Arrangement noch einmal nachgearbeitet werden muss. Dass bei diesem sensiblen Bereich individuell auf den Künstler eingegangen werden muss, versteht sich von selbst, ebenso das Einhalten des höchsten möglichen technischen Qualitätsstandards bei den Aufnahmen. Der Künstler bekommt aber nur wenig davon mit.

  • Endmischung und Mastering

Alle Tracks sind aufgenommen und optimiert, das Arrangement nahezu perfekt. Im nun folgenden Endmix wird entschieden, wie ein Track das Ohr des Zuhörers erreicht. Dafür lässt man sich unbedingt Zeit. Durch die moderne Digitaltechnik kann ein Mix komplett gespeichert werden (Totalrecall). An mehreren verschiedenen Tagen wird so immer wieder frisch "reingehört", was Unstimmigkeiten viel deutlicher hervortreten lässt als während einer einzigen langen Session. Frequenzgang, Dynamik und Präsenz der Einzelspuren werden aufeinander abgestimmt, ebenso alle Störgeräusche konsequent entfernt. Das Arrangement wird noch einmal "durchleuchtet" und optimiert, manchmal eine Phrase, die am Schluss besser war, nach vorn kopiert oder ähnliches. Oft fällt auch eine Spur, die "des guten zuviel" war, wieder weg, da man feststellt, dass sie das Gesamtbild zu dicht oder zu unruhig macht. Beim Mastering dann, zeitlich wieder vom Endmix abgesetzt, wird das komplette Stereomaster noch einmal stark aufgewertet. Mit modernsten Effekten erreicht man in Sachen Dynamik, Stereobreite oder Durchsichtigkeit das Niveau, welches von professionellen Produkten internationalen Standards heute definiert wird. Weniger ist heutzutage aussichtslos. Werbung und Promotion Ist das Produkt fertig, gilt es natürlich, das Produkt zu promoten, zu bewerben. Das heißt, die Künstler bei Ihren eigenen Aktivitäten zu unterstützen und selbst Bemühungen bei der Vermarktung des Produktes zu unternehmen. Medienbemusterungen ( v.a. Radio ) gehören ebenso dazu wie das Kontakthalten mit Drittfirmen zur Weiterverwertung. Hier heißt es dranbleiben und langfristig denken. Zweitverwertungen und Koppelungen sind für die Profilierung des Künstlers genauso wichtig, um seinen Namen zu verbreiten. Die ersten echten Einnahmen resultieren meist auch daraus. Synergien Die Musikbranche hat sich gewandelt. War früher die Tonträgerindustrie ein autarker und eigenständiger Zweig, so sind durch die aktuellen Entwicklungen die Grenzen stark aufgeweicht. Synergien werden benötigt, um am Markt erfolgreich zu sein. Labels kooperieren mit Sendern oder anderen Industriezweigen, um Ihre Produkte zu vermarkten. Ein Track wird durch einen Werbespot bekannter als durch jede Radiopromotion. Das Fernsehen beteiligt sich aktiv an der Schaffung neuer Stars. Hinter den Kulissen ziehen immer mehr Betriebswirte und immer weniger Musikfachleute die Fäden. Das gilt es, in Einklang zu bringen, alles andere ist pure Energieverschwendung.

  • Mastering

Die Tonnachbearbeitung, modern auch Mastering genannt, ist der entscheidende und letzte Prozess bei der Erstellung einer Endproduktion, oft auch Postproduction genannt. Hierfür sind, soll es gut werden, jahrelange Erfahrungswerte im Umgang und der Handhabung der entsprechenden technischen Endgeräte notwendig. Ebenso das Wissen um Raumakustik und die Schaffung entsprechender Voraussetzungen für eine gute Abhörsituation. Im heutigen Zeitalter der bereits hierfür vielseitig existierenden und angepriesenen Software für Laptop und PC denken leider viele Musikschaffende, damit den Sound großer Studios zu erreichen und das für möglichst wenig Geld. Die Antwort kommt in der Regel stehenden Fusses. Warum? Was passiert? Was ist anders? Klar ist: Kein Host-PC kann das leisten, was viele hochwertige Stand-Alone-Mastergeräte im Verbund zu schaffen in der Lage sind. Sie besitzen in der Regel schon wieder Röhren, eigene Prozessoren und somit ein eigenes, prägnantes Klangverhalten. Sowohl der Besitz (leider in der Regel nicht billig) als auch das Wissen um die richtige Handhabung derartiger Geräte, die übrigends oft ausschließlich fürs Mastering entwickelt wurden, sind die entscheidende Voraussetzung für einen guten Endsound.

weiter Informationen folgen dazu in Kürze

Dazu gehören:

  • Schaffung einer guten Raumakustik im Aufnahme- und Abhörraum
  • Mikrofonierung
  • Consolen
  • Routing
  • Frequenzanalyse
  • Effektgeräte
  • Schneiden
  • Verträge



Weblinks


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